Als Vorsitzender des Musikvereins St. Martini Orsbeck Luchtenberg begrüßte Herr Hildebrand alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Insbesondere freute er sich über die Anwesenheit des Stellvertretenden Bürgermeisters, Herrn Winkens, und des Kreistagsabgeordneten, Herr Beckers, und des ehemaligen Schulleiters der Grundschule, Herrn Hermes, der Fotos der Veranstaltung und einen Bericht für die Ortshomepage macht. Ebenso begrüßte er die Damen und Herren der Presse.

Ein weiterer Gruß galt den Musikerinnen und Musikern, insbesondere den Gästen des Musikvereins Unterbruch. Auch die Musikvereine müssen neue Wege gehen. So hat man sich mit den Unterbruchern zusammengeschlossen, bleibt als Verein zwar autark, kann so aber jederzeit mit Unterstützung des Partners rechnen. Deshalb wurde das gleiche Konzert schon einmal vorige Woche Samstag als Kaffeekonzert in Unterbruch gehalten.

Zum Schluss hieß Herr Hildebrand die beiden Dirigenten, Herrn Peter Houben, und Herrn Toni Hilgers, herzlich willkommen.

The Army of the Nile

Zu Beginn spielten die beiden Vereine den Marsch "The Army of the Nile" von Kenneth J. Alford. Der Brite Alford komponierte auch den Marsch Colonel Bogey, der im 2. Teil des Programmes aufgeführt wird.

Die beiden Dirigenten übergaben im 1. Teil nach jedem Lied den Dirigentenstab an den anderen.

Kleine Ungarische Rhapsodie



Frau Xenia Rütten führte wieder durch das Programm. Sie erläuterte kurz die gespielten Musikstücke.

Nach dem ersten Marsch wurde das Publikum musikalisch in die ungarische Puszta mit feurigen und melancholischen Klängen versetzt.

"Hören Sie wie Lieb und Leid aus dem Leben der Zigeuner erklingen, die Geigen einer Dorfkapelle eine traurige Weise schluchzen und aus einer Kneipe ein feuriger Czárdás erklingt", kündigte sie die „Kleine Ungarische Rhapsodie“ von Alfred Bösendorfer an.

Oregon

Das dritte Stück war eine der erfolgreichsten Kompositionen von Jacob de Haan. Beim Hören dieser Klänge kann man sich vorstellen, im Zug auf der Northern Pacific Railroad durch die faszinierende Landschaft eines der nordwestlichsten Staaten Amerikas, Oregon, zu fahren. Es ist eine abenteuerliche Reise, vielleicht verbunden mit dem Gefühl: Jetzt müssten gleich Indianer, Cowboys oder raubeinige Goldgräber auf der Bildfläche erscheinen.
Auf nach "Oregon"!!!

Don't stop me now




Die britische Rockband Queen veröffentlichte 1978 auf dem Album Jazz den Song “Don´t stop me now“. Text und Musik stammen von dem unvergessenen Freddie Mercury. Der Text beschreibt ein Gefühl von Energie und Stärke, das auf humorvolle Art vorgetragen wird.

„Don´t stop me now“ heißt in deutsch „Halt mich nicht auf!“ und so wollte sich das Orchester beim Spielen des Songs nicht aufhalten lassen.

New York Overture

New York ist schon eine faszinierende Stadt, in der das Leben pulsiert. Das inspirierte Kess Vlak zu einer Overtüre. Frau Rütten erläuterte:
"Lernen Sie musikalisch die Stadt New York kennen!"

Queen's Park Melody

Das letzte Stück im 1. Teil ist eine Kombination aus Barock und Pop. Auch dieses Stück stammt von dem Komponisten Jacob de Haan. In „Queen´s Park Melody“ wird man zu einem Spaziergang durch den Park eingeladen. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, eine laue Brise weht ins Gesicht, es riecht nach blühenden Blumen.

2. Teil

Der 2. Teil des Abends stand ganz im Zeichen der Unterhaltungsmusik. Die Musiker hatten die Sakkos beiseite gelegt und spielten in weißen Hemden bzw. Blusen.

Vorgestellt wurde eine musikalische Reise durch verschiedene Stilrichtungen. Mit dabei sind Hits aus den 70ern, 80ern bis hin zu aktuelleren Chartshits.

"Lehnen Sie sich entspannt zurück und lassen Sie sich von uns unterhalten!", moderierte Frau Rütten.

Abba Gold

Zum Auftakt spielten die beiden Vereine "Abba Gold", ein musikalisches Medley der bekanntesten Hits der erfolgreichen Band. Mit dabei waren "Dancing Queen", "Mama Mia", "Fernando", ...

Hit's for Marching Band 2019

Es folgten die "Hits for Marching Band 2019". Diese Komposition enthält die drei Ohrwürmer "Bella Ciao" (ital. Traditional), "Mama Lauda", (Almklausi & Specktakel) und "Für die Iwigkeit" (Räuber).

Instant Swing Concert

Mit dem Titel "Instant Swing Concert" von Eric Osterling wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer zurück in die 40er und 50er Jahre mit den großen Swing-Hits versetzt. Mit Hits wie "Jump, jive an Wail", Go, Daddy,O", Putting on the Ritz", ... konnten die Musiker begeistern.

Trompeten-Echo

Mit den nächsten Stück von Slavik Avsenik (Oberkrainer) hörte das Publikum eine Polka. Das "Trompeten-Echo" ist wohl die erfolgreichste Komposition von Avsenik.

Textilaku

Textilaku oder auch "Marsch der Textilarbeiter" wird oft auch als "Trentschiner Musikantenmarsch" bezeichnet. Im Original heißt der Marsch "Pochod textilákov". Daher wahrscheinlich auch der Name, denn das tschechische "textilákov" klingt bei schneller Aussprache fast wie Textilaku.

Diese ersten 5 Titel im 2. Teil wurden von Toni Hilgers dirigiert, die folgenden von Peter Houben.

Böhmischer Traum

Die Polka "Böhmischer Traum" gehört zum Standardrepertoire vieler Blaskapellen. Sie wird aber auch in Diskotheken und während des Karnevals gespielt.

Colonel Bogey

Wie schon erwähnt, folgte nun ein weiterer Marsch von Kenneth J. Alford mit dem Titel "Colonel Bogey". Der Colonel Bogey March ist ein weltweit bekannter Militärmarsch. Er wurde 1914 vom britischen Militärmusikkapellmeister Frederick Joseph Ricketts geschrieben (besser bekannt unter seinem Künstlernamen Kenneth J. Alford).

Nena

Nena's bekannte Songs wurde von Anthony Kosko für Musikvereine zusammengestellt und bearbeitet. Noch einmal spielte das Orchester diese so beliebten Songs, eingerahmt in wohl dem bekannten Lied von Nena, den "99 Luftballons".

Dem Land Tirol die Treue

Den Abschluss des Konzertes bildete der Marsch "Dem Land Tirol die Treue", bei dem alle Zuhörerinnen und Zuhörer zum Mitsingen des Textes aufgefordert wurden. Dieser Song kam so gut an, dass die Zugabe nicht lange auf sich warten ließ.


Herr Hildebrand ergriff abschließend noch einmal das Wort, um Dank zu sagen. Er dankte den Musikern für die hervorragenden Leistungen, für die vielen Stunden der Proben und für die gute Zusammenarbeit der beiden Musikvereine.

Er dankte besonders den Dirigenten, Herrn Houben und Herrn Hilgers. Für Toni Hilgers war es das letzte Konzert, denn er geht in den wohlverdienten Ruhestand. Deshalb erhielt er für seine Leistung einen besonders großen Applaus.

Zu danken hatte Herr Hildebrand auch Xenia Rütten für die Moderation und dem UKV für die Bewirtung. Es gab "heiße Würstchen und kühle Getränke".

Für die tolle Blumendeko dankte er der Gärtnerei Plum.

Toni Hilgers: Danke und auf baldiges Wiedersehen!