Freitag 7. Oktober 20.00 Uhr Einlass: 19.00 Uhr
Samstag 8. Oktober 19.30 Uhr Einlass: 18.30 Uhr
Sonntag 9. Oktober 15.00 Uhr Einlass: 14.00 Uhr

Ort: Mehrzweckhalle Orsbeck, Luchtenberger Straße

Lustspiel in 3 Akten von Franz Rieder

Eintritt

Vorverkauf: 9.00 €, Abendkasse: 10.00 €

Vorverkauf

24.9.2016 Pfarrheim Orsbeck 10 - 13 Uhr
ab 26.9.2016 Hotel "Zur Post" Orsbeck, An St. Martinus 18
  Media Ecke, Inhaber Helga Kunath Wassenberg, Graf Gerhard Str. 33
  Bäckerei und Konditoreien Mönius Birgelen, Lambertusstr. 103

Aufführung: Los geht's!





Putzfrau Melanie Thönnißen als Regisseurin und in der Rolle als Kamilla Auerberger begrüßte zu Beginn die anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauer und gab einige Hinweise zum diesjährigen Stück.

Eigentlich sollte für Berti (Michael Staschewski) und Gerti (Eva Schaum) der Hochzeitstag zum schönsten Tag in ihrem Leben werden, aber an dem Tag lernen sie endlich die Großeltern Mauser aus Ostpreußen kennen. Und die machen den beiden einen Strich durch ihre Rechnung! Opa Mauser (Thomas Steinbusch) und Oma Mauser (Monika Matzerath) sind nämlich sehr wodkafreundlich und genießen im westlichen „Schlaraffenland“ den Seelentröster, frei nach dem Motto "Verlier im Leben nie den Schwung, dann bleibst du immer jung! Was wär das Leben doch so schwer, gäb es keinen Wodka mehr!"

Oma und Opa mischen die Hochzeitsgesellschaft kräftig auf. Beide Großeltern frönen dem Alkohol und betrinken sich bei der Hochzeitsfeier so stark, dass sie die Beherrschung verlieren. Während sich Oma dem Nachbar Hartmut Auerberger (Stephan Lintzen) an den Hals wirft und schöne Augen macht, schreckt Opa nicht davor zurück, im Suff sogar mit der Braut Gerti anzubandeln. Doch den Eskapaden zwischen ihrem Mann Hartmut und Oma bereitet des Nachbarn resolute Frau Kamilla ein jähes Ende.

Das bis über beide Ohren verliebte Hochzeitspaar Berti und Gerti nehmen in ihrem Liebesrausch die Eskapaden der besoffenen Großeltern kaum wahr, aber die Tochter Anna Mauser (Ruth Wientgen) und ihr Mann Toni Mauser (Bertholt Wientgen) schämen sich sehr für das Verhalten der Eltern. Sie beratschlagen gemeinsam, was zu tun ist, wollen ihre Eltern aber auch nicht vor die Tür setzen.

Als dann aber auch noch ein Feuer im Schlafzimmer der Großeltern ausbricht, ist das Maß endgültig voll. Jetzt weiß auch Anna keinen Rat mehr und ist den Tränen nahe. Oma hat sich auf das Heizöfchen gesetzt und sich ordentlich den Hintern verbrannt.

Am nächsten Tag wird in der Zeitung von einem Einbruch berichtet, aber nur nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht. Schließlich gesteht Opa, dass er sich von der roten Mieze zu einem Einbruch in ein Textillager verführen ließ, wo er seine Hose mit der von Hartmut unerklärlicherweise vertauschte und in größte Schwierigkeiten kam, zumal er noch Spuren eines "Sexualverbrechens" hinterließ. Dem Zeitungsbericht war aber zu entnehmen, dass die Täter wohl leicht zu ermitteln seien, da sie sich auf eine frisch gestrichene grüne Bank gesetzt hätten.


Die ganze Familie steht vor Aufregung Kopf, als die Oma nach dem Wodkarausch plötzlich tot im Bett aufgefunden wird. Das Leid ist groß, weniger beim Opa, aber die Tochter Anna ist sehr traurig und weint herzergreifend. Opa überlegt nur, wie die Leiche über die Grenze gebracht werden soll? Das kostet doch wahnsinnig viel Geld. Wer kann das bezahlen?

Da hat Hartmut eine glänzende Idee: Die Leiche wird in eine Skibox ("Schieboks") verfrachtet und auf das Auto verladen. So merkt niemand, dass Oma als Leiche in ihre Heimat transportiert wird. Hartmut muss aber vorher "Probe liegen".

Da lässt sich doch tatsächlich die Box nicht mehr öffnen. Kamilla sorgt sich nun doch sehr um ihren "Hartmuti". Nach langem Hin und Her und Ausprobieren diverser Werkzeuge gelingt es dann doch, Hartmuti wieder zu befreien.

Alles ist soweit erledigt, die Oma in der Box, sogar ihre Handtasche kommt mit in den Sarg und die Box ist auf dem Auto festgemacht...

Hartmut fährt dann noch schnell den Wagen auftanken - und da passiert's! Er baut bei Eis und Schnee und mit Sommerreifen einen Unfall, rammt bei der Tankstelle den Lichtmast, erleidet einen Schock und scheint das Bewusstsein verloren zu haben.

In der Zwischenzeit hört Opa im Radio die Lottozahlen und gerät außer Rand und Band, da Oma genau diese Zahlen getippt hat. Dummerweise ist der Tippzettel in der Handtasche und die Handtasche liegt mit in der Skibox. Sofort wird die Box wieder geholt, aber, oh Schreck, die Oma ist weg.

Die Box ist leer! Was nun!

Quicklebendig läuft Oma mit Gerti durch die Reihen des Publikums und spendiert Wodka. Wie ist das möglich?

Oma ist gar nicht tot, sie war nur scheintot!

Die Oma war nämlich nur scheintot und ist durch den Aufprall am Lichtmast wieder erwacht und erscheint nun plötzlich als Millionengewinnerin in der Familienrunde! Was aber mit dem Opa passiert, hätte er sich auch nicht gedacht! Einfach herzlos...

Personen   Darsteller  
Oma Mauser 80 Jahre, sehr rüstig, trinkfreudig und resolut Monika Matzerath
Opa Mauser 75 Jahre, auch noch sehr rüstig und trinkfreudig Thomas Steinbusch
Toni Mauser beider Sohn, 50 Jahre, biederer Hausmeister Bert Wientgen
Anna Mauser seine Frau Ruth Wientgen
Berti Mauser beider Sohn, 25 Jahre Automechaniker  Michael Staschewski
Gerti seine Frau, 23 Jahre Schneiderin   Eva Schaum
Hartmut Auerberger Rentner Stefan Lintzen
Kamilla Auerberger seine Frau, Haare auf den Zähnen Melanie Thönnißen
       
Souffleuse Judith Steinbusch  
Bühne/Requisite Hans Stolingwa     
Maske/Hairstyling Frisörsalon Haargenau, Inhaber Margot Reiners, Wassenberg  
Vorhang, Beleuchtung, Assistenz Lennox Matzerath  
Bewirtung UKV Orsbeck-Luchtenberg    



Zum Abschluss bedankte sich Herr Lengersdorf als Vorsitzender des UKV bei allen Aktiven, auch bei den vielen Helfern hinter der Bühne, aber auch beim Publikum für den großen Applaus. Die Bewirtung lag wie immer in Händen des UKV.